Auszeichnung für besten Anklageschriftsatz

Vom 1. bis 2. August 2014 hat der internationale Nürnberg Moot Court im Völkerstrafrecht stattgefunden, ein studentischer Wettbewerb, bei dem Verhandlungen vor dem Internationalen Strafgerichtshof simuliert werden. Beim Nürnberg Moot Court handelt es sich, wie Mitorganisator Professor Dr. Markus Krajewski, Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht und Völkerrecht an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, erklärte, „um den kommenden Moot-Court-Wettbewerb im Bereich des Völkerstrafrechts.“ Entsprechend hochkarätig war die Richterbank besetzt – unter anderem mit dem ehemaligen deutschen Richter am „Jugoslawien-Strafgerichtshof“ (JStGH), Professor Wolfgang Schomburg, und dem Justizminister des Freistaats Bayern, Professor Dr. Winfried Bausback. Der Moot Court wird von der Internationalen Akademie Nürnberger Prinzipien organisiert und in Gießen von Prof. Dr. Thilo Marauhn und Dr. Ignaz Stegmiller als besonders praxisorientierte Lehrveranstaltung angeboten.

Die teilnehmenden Teams kamen von verschiedenen Universitäten aus unterschiedlichen Erdteilen, so zum Beispiel aus Kenia, den USA und Kanada. Vor diesem Hintergrund freut sich das aus vier Studierenden der Rechtswissenschaften bestehende gemeinsame Team der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Philipps-Universität Marburg besonders darüber, am Ende des Wettbewerbs im geschichtsträchtigen Schwurgerichtssaal 600 im Nürnberger Justizpalast für den besten Anklageschriftsatz ausgezeichnet worden zu sein.

Weitere Informationen finden Sie auf www.nuremberg-moot.de